Aktuelles | 04. Dezember 2014

Grundversorgungstarife Gas: Zahl der Preisanpassungen zum Jahreswechsel rückläufig

Lediglich 61 Grundversorgungsunternehmen passen zum Jahresbeginn 2015 die Preise für die Belieferung mit Gas in der Grundversorgung an. Davon sind Tarife in 64 verschiedenen Liefergebieten betroffen, deutlich weniger als im letzten Jahr. Nur 30 Versorger haben ausdrücklich bestätigt, dass die derzeitigen Preise im nächsten Jahr weiterhin gültig sind. Eine aktuelle Auswertung der angekündigten Preisanpassungen zeigt, dass 56 der insgesamt 711 bundesweit angestammten Gasversorger ihre Preise für die Grundversorgung nach unten korrigieren. Die Zahl der Versorger mit Verteuerungen beläuft sich auf gerade einmal 5. Darunter befinden sich beispielsweise die Stadtwerke Wilster mit +6,6 Prozent beziehungsweise +80 Euro/Jahr, die Stadtwerke Dinslaken mit +3,5 Prozent (+40 Euro/Jahr) sowie die Stadtwerke Duisburg, die den Preis um +3,1 Prozent (+41 Euro/Jahr) anheben. Durchschnittlich beträgt die Preissteigerung in den betrachteten Liefergebieten 3,3 Prozent. Alle genannten Werte gelten für einen durchschnittlichen Haushaltsabnahmefall von 20.000 kWh/Jahr.

Spit­zen­rei­ter bei den Preis­sen­kun­gen sind die Gemein­de­wer­ke Münch­wei­ler a. d. Rodalb. In deren Lie­fer­ge­biet geht der Preis für die Grund­ver­sor­gung um ‑14,1 Pro­zent zurück. Der Ver­sor­ger ver­an­schlagt ab dem 1. Janu­ar nur noch 6,50 ct/​kWh und ver­zich­tet damit auf Ein­nah­men in Höhe von 1,07 ct/​kWh, was aufs Jahr gerech­net einem Minus von 213 Euro ent­spricht. Ein Kos­ten­rück­gang von mehr als ‑10 Pro­zent fin­det sich zudem im Lie­fer­ge­biet der Stadt­wer­ke Wachen­heim, wo die Prei­se um 0,70 ct/​kWh auf 5,93 ct/​kWh fal­len, sowie bei den Stadt­wer­ken Roth, die den Preis für den Gas­be­zug in der Grund­ver­sor­gung eben­falls um 0,70 ct/​kWh sen­ken und ab Janu­ar 5,99 ct/​kWh ver­lan­gen. Dar­aus ergibt sich in bei­den Fäl­len ein Minus von 140 Euro im Jahr. In den Lie­fer­ge­bie­ten mit Redu­zie­run­gen sinkt der Preis im Schnitt um ‑4,7 Prozent.

Die gesamt­deut­sche Betrach­tung zeigt für die Grund­ver­sor­gung mit 20.000 Kilo­watt­stun­den Gas ab Janu­ar einen durch­schnitt­li­chen Preis von 6,29 ct/​kWh bezie­hungs­wei­se 1.259 Euro im Jahr. Wie auch im Strom ist die Preis­ge­stal­tung in der Bun­des­re­pu­blik dabei äußerst unein­heit­lich. Der güns­tigs­te Grund­ver­sor­gungs­ta­rif fin­det sich im Gebiet der Stadt­wer­ke Lin­gen mit 4,99 ct/​kWh, am teu­ers­ten ist die Grund­ver­sor­gung bei der Wer­ra­ener­gie, die einen Betrag von 8,93 ct/​kWh erhebt. Das ent­spricht einer Preis­sprei­zung von rund 80 Prozent.

Bei allen genann­ten Kilo­watt­stun­den-Prei­sen han­delt es sich jeweils um den spe­zi­fi­schen Preis, der sich aus dem Arbeits­preis und dem auf den Abnah­me­fall umge­leg­ten Grund­preis errechnet.

Ver­än­de­rungs­ana­ly­se der Grund­ver­sor­gungs­prei­se zum 1. Janu­ar 2015
(Fami­li­en­haus­halt: 20.000 kWh/​Jahr; grau ein­ge­färb­te Flä­chen: kei­ne neu­en Prei­se veröffentlicht)

Umfas­sen­de MaBiS-Dienst­leis­tung für Lie­fe­ran­ten, Bilanz­kreis­ver­ant­wort­li­che und Verteilnetzbetreiber

Die Markt­re­geln für die Durch­füh­rung der Bilanz­kreis­ab­rech­nung Strom“, kurz MaBiS genannt, sol­len sicher­stel­len, dass die Abrech­nung von Bilanz­krei­sen im All­ge­mei­nen feh­ler­los und ter­min­ge­recht erfolgt. Die Erfül­lung der gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen stellt dabei für vie­le Unter­neh­men eine umfang­rei­che Auf­ga­be dar, die nicht sel­ten viel Zeit in Anspruch nimmt. Als pro­ble­ma­tisch erwei­sen sich in der Pra­xis vor allem Feh­ler in den eige­nen Stamm­da­ten sowie geschei­ter­te Lie­fe­ran­ten­wech­sel­pro­zes­se, die ein auf­wen­di­ges bila­te­ra­les Clea­ring not­wen­dig machen. Sehr hilf­reich kann es daher sein, die Bilanz­kreis­ab­rech­nung in ver­ant­wor­tungs­vol­le Hän­de zu geben. Die ene't GmbH bie­tet eine kom­for­ta­ble Dienst­leis­tung, die Lie­fe­ran­ten, Bilanz­kreis­ver­ant­wort­li­che und Ver­teil­netz­be­trei­ber bei der Ein­hal­tung der gesetz­li­chen Vor­ga­ben pro­fes­sio­nell unter­stützt. Dienst­leis­tend über­nimmt ene't dabei die detail­lier­te Prü­fung sämt­li­cher rele­van­ter Daten­sät­ze und berei­nigt even­tu­ell vor­han­de­ne Feh­ler anhand aktu­el­ler Datengrundlagen.

Die MaBiS-Dienst­leis­tung hilft nicht nur bei der Erfül­lung der gesetz­li­chen Pflich­ten, son­dern bie­tet allen Markt­teil­neh­mern zugleich einen wert­vol­len Mehr­wert. So kann sie bei­spiels­wei­se als Instru­ment zur Kon­trol­le und Opti­mie­rung des eige­nen Daten­be­stan­des die­nen, was Zeit und Kos­ten für ein zusätz­li­ches Qua­li­täts­ma­nage­ment spa­ren kann. Dar­über hin­aus beinhal­tet die Dienst­leis­tung ein aus­führ­li­ches Berichts­we­sen und lie­fert aus­sa­ge­kräf­ti­ge Kenn­zah­len, die sowohl für das Unter­neh­mens- als auch für das Ver­triebs­con­trol­ling her­an­ge­zo­gen wer­den kön­nen. Über die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung des eige­nen Unter­neh­mens und die Wirk­sam­keit ange­wand­ter Ver­triebs­stra­te­gi­en geben die Kenn­zah­len eben­falls genau­en Auf­schluss. Nicht zuletzt dient die MaBiS-Dienst­leis­tung Bilanz­kreis­ver­ant­wort­li­chen zur kon­ti­nu­ier­li­chen Über­prü­fung der eige­nen Beschaf­fungs­stra­te­gie und des indi­vi­du­el­len Portfoliomanagements.

Haben Sie Fra­gen oder sind Sie an der MaBiS-Dienst­leis­tung inter­es­siert? Herr Oli­ver Kunz berät Sie ger­ne tele­fo­nisch unter 02433 52601 – 651 oder per E‑Mail (kunz@​enet.​eu).

Sche­ma­ti­sche Dar­stel­lung der ene't MaBiS-Dienstleistung

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