Aktuelles | 27. November 2015

Vertriebliche Risiken bundeseinheitlicher Tarifgestaltung

Die Tarifkalkulation ist eine komplexe Aufgabe, mit der sich jeder Energielieferant regelmäßig beschäftigen muss, wenn er sich erfolgreich im Markt bewegen will. Es gilt, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beschaffungsportfolio und Overhead-Kosten auf der einen und dem Endkundenpreis auf der anderen Seite zu erzielen und dabei noch attraktiv gegenüber dem Wettbewerb dazustehen. Eine überschaubare Anzahl an Stromlieferanten wählt hier den Weg, einen bundeseinheitlichen Tarif mit festem Grund- und Arbeitspreis anzubieten.

Die Idee hat auf den ers­ten Blick den Charme, dass eine ver­gleichs­wei­se auf­wen­di­ge postort­schar­fe Kal­ku­la­ti­on ent­fällt, zudem Mar­ke­ting und Ver­trieb ver­ein­facht wer­den, da nur ein fes­ter Preis kom­mu­ni­ziert wer­den muss. Auch auf die Ein­bin­dung eines tech­nisch auf­wen­di­gen Tarif­rech­ners auf der eige­nen Web­site kann grund­sätz­lich ver­zich­tet wer­den. Im deut­schen Strom­markt set­zen der­zeit 20 Anbie­ter auf ein sol­ches Preis­mo­dell, dar­un­ter ins­be­son­de­re rei­ne Öko­strom­an­bie­ter wie die Elek­tri­zi­täts­wer­ke Schö­nau Ver­triebs GmbH und die Licht­Blick SE, aber auch Lie­fe­ran­ten wie die Dort­mun­der Ener­gie- und Was­ser­ver­sor­gung GmbH (DEW21), RWE Effi­zi­enz GmbH, N‑ERGIE AG und die PFALZ­WER­KE AG. Ins­ge­samt fin­den sich aktu­ell 150 Tarif­va­ri­an­ten mit einem bun­des­weit ein­heit­li­chen Preis in der ene't Daten­bank End­kun­den­ta­ri­fe Strom.

Ob die­ses Preis­mo­dell auch Nach­tei­le oder Risi­ken ber­gen kann, soll die fol­gen­de Betrach­tung zwei­er exem­pla­ri­scher Tari­fe zei­gen. Als Berech­nungs­grund­la­ge dient der Abnah­me­fall eines Mus­ter­haus­halts mit einem Jah­res­ver­brauch von 4.000 kWh zum Stich­tag 1. Janu­ar 2016. Somit wer­den in die Kal­ku­la­ti­on zum einen die vor­läu­fi­gen Netz­nut­zungs­ent­gel­te für 2016 ein­be­zo­gen (vgl. News­let­ter Netz­nut­zung Strom Nr. 098), zum ande­ren auch bereits die neu­en Wer­te der gesetz­li­chen Umla­gen (unbe­ach­tet einer mög­li­chen KWKG-Novel­le; vgl. News­let­ter Netz­nut­zung Strom Nr. 097).

Risi­ko der Unter­de­ckung: Bild Energie

Eine kon­kre­te Gefahr eines Ein­heits­prei­ses besteht dar­in, dass in einem Post­ort noch Mar­ge erzielt wird, wäh­rend in einem ande­ren auf­grund höhe­rer Netz­ent­gel­te bereits eine Unter­de­ckung ein­tritt, die es durch einen ent­spre­chen­den Kun­den­stamm in lukra­ti­ve­ren Gebie­ten zu kom­pen­sie­ren gilt. Dies soll fol­gen­des Bei­spiel illustrieren.

In einer Pres­se­mel­dung kün­dig­te das Ham­bur­ger Unter­neh­men Care Ener­gy Ende Okto­ber einen neu­en bun­des­wei­ten Strom­ta­rif mit ein­heit­li­chem Preis an. Eigen­tü­mer und CEO Mar­tin Richard Kris­tek lässt sich in die­sem Zusam­men­hang mit einer klare[n] Visi­on“ zitie­ren: Mit die­sem bun­des­weit ein­heit­li­chen Ange­bot tra­gen wir dazu bei, das [sic] der End­ver­brau­cher in Deutsch­land über­all gleich behan­delt wird und sei­ne Ener­gie­kos­ten nicht davon abhän­gen, bei wel­chem Netz­be­trei­ber er ver­sorgt wird […]“.

Im Tarif, der in Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­lag Axel Sprin­ger SE unter dem Namen Bild Ener­gie“ ver­mark­tet wer­den darf, wird mehr­wert­steu­er­be­rei­nigt ein Arbeits­preis von 16,72 ct/​kWh sowie ein monat­li­cher Grund­preis von 8,32 Euro berech­net. Das Pro­dukt wird als 100% Öko­strom“ bewor­ben, ein Her­kunfts­nach­weis fin­det sich auf den Kam­pa­gnen­web­sites aller­dings nicht. Kun­den, die den Tarif abschlie­ßen, wird eine vol­le Preis­ga­ran­tie“ für die Dau­er von 12 Mona­ten ein­ge­räumt, womit auch stei­gen­de Netz­ent­gel­te und Umla­gen im kom­men­den Jahr nicht wei­ter­ge­ge­ben wer­den kön­nen. Nach der­zei­ti­gem Wett­be­werbs­stand wird Bild Ener­gie mit die­sem Preis am 1. Janu­ar 2016 in 7.735 und damit nur knapp weni­ger als der Hälf­te der deut­schen Postor­te Preis­füh­rer sein.

Wie viel sich im nächs­ten Jahr mit die­sem Tarif deutsch­land­weit erwirt­schaf­ten lässt, kann anhand einer ein­fa­chen Rech­nung ermit­telt wer­den. Wer­den vom spe­zi­fi­schen Arbeits­preis, auf den der Grund­preis anhand des Abnah­me­falls antei­lig umge­legt ist, in jeder Post­leit­zahl-Ort-Kom­bi­na­ti­on die loka­len Fremd­kos­ten abge­zo­gen, ergibt sich die Roh­mar­ge. Mit die­ser müs­sen Beschaf­fung, Ver­trieb, Ver­wal­tung und Gewinn abge­deckt wer­den. Im Fal­le von Bild Ener­gie zeich­net sich dies 2016 als Her­aus­for­de­rung ab.

Deutsch­land­wei­te Roh­mar­ge des Tarifs Bild Ener­gie“ 2016
Abnah­me­fall: Haus­halt, 4.000 kWh/​a

In 3.157 Postor­ten (Postor­te kön­nen mehr­fach gezählt sein, wenn meh­re­re Net­ze vor­han­den sind) gerät der Tarif mit einer nega­ti­ven Roh­mar­ge auto­ma­tisch in die Unter­de­ckung. Das ent­spricht 18,5 Pro­zent des gesam­ten poten­zi­el­len Ver­triebs­ge­biets. Bei Belie­fe­rung eines Kun­den mit 4.000 kWh im Netz der Gemein­de­wer­ke Glatt­bach (Bay­ern) bei­spiels­wei­se fährt Care Ener­gy im kom­men­den Jahr einen Ver­lust von rund 97 Euro ein – eige­ne Over­head­kos­ten und Auf­wen­dun­gen für Beschaf­fung nicht ein­ge­rech­net. Auch in den Net­zen der baye­ri­schen Elek­tri­zi­täts­werk Hin­de­lang eG (-2,24 ct/​kWh) und in eini­gen Gebie­ten Ber­lins im Netz der E.DIS AG (-2,10 ct/​kWh) ver­ur­sacht der Tarif Ver­lus­te. Dem ste­hen eher mode­ra­te posi­ti­ve Mar­gen in ande­ren Gebie­ten gegen­über. So liegt die höchs­te poten­zi­el­le Roh­mar­ge im Netz der Ener­gie­ver­sor­gung Guben GmbH (Bran­den­burg) vor (5,14 ct/​kWh), hier kann an einem Strom­kun­den etwa 205 Euro Roh­mar­ge im Jahr gene­riert wer­den. Ver­gleichs­wei­se hohe posi­ti­ve Mar­gen fin­den sich außer­dem im Netz der baye­ri­schen Richard Wes­tent­han­ner Elek­tri­zi­täts­ver­sor­gung (5,14 ct/​kWh) sowie in Baden-Würt­tem­berg in Tei­len des Netz­ge­biets der TWS Netz GmbH (4,82 ct/​kWh).

Im Durch­schnitt der bun­des­deut­schen Post­leit­zahl-Ort-Kom­bi­na­tio­nen erwirt­schaf­tet Care Ener­gy mit dem neu­en Tarif rech­ne­risch eine Roh­mar­ge von etwa 1,29 ct/​kWh. Zieht man die Ein­woh­ner­zahl in den Postor­ten als Gewich­tungs­fak­tor her­an, erhöht sich der Betrag leicht auf 1,68 ct/​kWh. Um die­sen Tarif ins­ge­samt kos­ten­de­ckend anbie­ten zu kön­nen, bedarf es einer aus­ge­klü­gel­ten Beschaf­fungs­stra­te­gie und sehr erfolg­rei­chen Ver­triebs­stra­te­gi­en in den beson­ders gewinn­brin­gen­den Regionen.

Risi­ko schlech­ter Posi­tio­nie­rung: Green­peace Ener­gy eG

Einen ande­ren Ansatz ver­folgt offen­bar die Green­peace Ener­gy eG mit ihrem bun­des­weit ein­heit­li­chen Tarif Öko­strom für Pri­vat­kun­den“. Das Pro­dukt ist nicht geeig­net, mit den Preis­füh­rern im Markt um die ers­ten Plät­ze im Tarif­ran­king zu kon­kur­rie­ren. Green­peace berech­net mehr­wert­steu­er­be­rei­nigt einen Arbeits­preis von 22,39 ct/​kWh sowie einen monat­li­chen Grund­preis von 7,48 Euro. Der Strom-Mix wird bewor­ben als Kon­se­quen­ter Öko­strom aus sau­be­ren Kraft­wer­ken“, auf der Unter­neh­mens­web­site wer­den Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Lie­fer­kraft­wer­ken offen­ge­legt. Auf den Preis wird eine ein­ge­schränk­te Garan­tie bis zum 31.12.2016 gewährt, Steu­ern und gesetz­li­che Abga­ben blei­ben davon ausgenommen.

Der Öko­strom­ta­rif erreicht in kei­nem Post­ort einen Platz unter den 50 güns­tigs­ten Pro­duk­ten. Die bes­te Plat­zie­rung wird mit Rang 56 im Post­leit­zah­len­be­reich 19258 (Gemein­de Nostorf, Meck­len­burg-Vor­pom­mern) erreicht, die schlech­tes­te im baye­ri­schen Ober­ding (472). Ganz offen­sicht­lich setzt Green­peace in der Mar­ke­ting­stra­te­gie mehr auf Her­kunft und Qua­li­tät des Öko­stroms als auf den Preis.

Deutsch­land­wei­te Roh­mar­ge des Tarifs Öko­strom für Pri­vat­kun­den“ 2016
Abnah­me­fall: Haus­halt, 4.000 kWh/​a

In der Fol­ge stellt sich auch die Mar­gen­si­tua­ti­on voll­kom­men anders dar. Rech­ne­risch gene­riert der Tarif nur in einem ein­zi­gen Netz mit 1,52 ct/​kWh eine Roh­mar­ge unter 2 Cent je gelie­fer­ter Kilo­watt­stun­de. Da es sich dabei um ein klei­nes Are­al­netz der Nie­der­sach­sen Ports GmbH han­delt, dürf­te dies in der Pra­xis kei­ne Rol­le spie­len. Ein eher gerin­ger Deckungs­bei­trag lässt sich zudem in Glatt­bach fest­stel­len (2,99 ct/​kWh). Dort erwirt­schaf­tet Green­peace 2016 mit einem Kun­den nur 119,48 Euro im Jahr, wovon sämt­li­che Kos­ten der Belie­fe­rung abge­deckt wer­den müss­ten. Ähn­lich gering fal­len die Mar­gen im Netz der Elek­tri­zi­täts­werk Hin­de­lang eG (3,19 ct/​kWh) und der E.DIS AG in Tei­len Ber­lins (3,32 ct/​kWh) aus.

Der höchs­te Deckungs­bei­trag lässt sich im Netz der Ener­gie­ver­sor­gung Guben GmbH (10,56 ct/​kWh) erzie­len, wo der Tarif nach Abzug der Fremd­kos­ten einen Jah­res­be­trag von über 422 Euro erzielt. Wei­te­re attrak­ti­ve Ver­triebs­ge­bie­te zei­gen sich in den Gebie­ten der Richard Wes­tent­han­ner Elek­tri­zi­täts­ver­sor­gung (10,56 ct/​kWh) und Teil­ge­bie­ten der TWS Netz GmbH (10,24 ct/​kWh). Rech­ne­risch erwirt­schaf­tet der Tarif im Bun­des­durch­schnitt eine Roh­mar­ge von 6,71 ct/​kWh, nach Ein­woh­ner­zah­len gewich­tet sogar 7,10 ct/​kWh.

Die­se Berech­nun­gen sind exem­pla­risch, die Wer­te in der Rea­li­tät von vie­len Fak­to­ren abhän­gig. Bei einem nied­ri­ge­ren Ver­brauch fällt der Grund­preis beim spe­zi­fi­schen Arbeits­preis stär­ker ins Gewicht und erhöht die Roh­mar­ge mar­gi­nal. Zudem kön­nen die end­gül­ti­gen Netz­ent­gel­te zum Jah­res­wech­sel noch ein­mal ange­passt wer­den, wobei sich der Erfah­rung nach allen­falls regio­na­le Ver­schie­bun­gen erge­ben, jedoch kein all­ge­mei­ner Trend­wech­sel zu erwar­ten ist. Nicht zuletzt könn­te die schwe­ben­de KWKG-Novel­le noch zu einer leich­ten Erhö­hung der Belas­tung durch Umla­gen und damit zum Absin­ken der Mar­ge füh­ren. Zumin­dest eines ist sicher: Die Tarif­kal­ku­la­ti­on bleibt eine hoch­kom­ple­xe Angelegenheit.

Metho­dik:
Abnah­me­fall: Haus­halt, 4.000 kWh Jah­res­ar­beit, Nie­der­span­nung, SLP, Stan­dard­mess­kon­fi­gu­ra­ti­on, Stich­tag 01.01.2016.

Alle Prei­se ver­ste­hen sich net­to. Der jähr­li­che Grund­preis wur­de antei­lig auf den Arbeits­preis umge­legt. Die­ser spe­zi­fi­sche Arbeits­preis abzüg­lich der Fremd­kos­ten (Netz­ent­gel­te, Kon­zes­si­ons­ab­ga­be, Strom­steu­er, gesetz­li­che Umla­gen) ergibt die Roh­mar­ge je Kilo­watt­stun­de. Zur Gewich­tung der Tari­fe wur­den die Ein­woh­ner­zah­len einer Post­leit­zahl-Ort-Kom­bi­na­ti­on (berei­nigt um Netz­du­blet­ten) als Fak­tor ver­wen­det. Postor­te kön­nen mehr­fach gezählt wer­den, wenn meh­re­re Net­ze vor­han­den sind. Bei Tarif­ver­glei­chen und Posi­ti­ons­er­mitt­lun­gen blie­ben sämt­li­che Boni unberücksichtigt.

Opti­mier­te Preis­kal­ku­la­ti­on mit NetKalk.Tarife.Strom

Wie die vor­an­ge­gan­ge­nen Bei­spiel­rech­nun­gen gezeigt haben, ist die Preis­fin­dung wett­be­werbs­fä­hi­ger Pro­duk­te eine kom­ple­xe Her­aus­for­de­rung. Nur weni­ge Ver­sor­ger ope­rie­ren mit ein­heit­li­chen Prei­sen, die bun­des­weit aus­ge­rollt wer­den, vie­le Lie­fe­ran­ten wäh­len deut­lich dif­fe­ren­zier­te­re Vorgehensweisen.

Die Fest­le­gung bun­des­weit ein­heit­li­cher Prei­se birgt grund­sätz­lich die Gefahr einer Unter­de­ckung oder einer ungüns­ti­gen Posi­tio­nie­rung im Wett­be­werb. Das zeigt sich beson­ders bei genau­er Betrach­tung des loka­len Niveaus der Netz­nut­zungs­ent­gel­te, aktu­ell lässt sich hier bei einem typi­schen Haus­halts-Abnah­me­fall von 4.000 kWh/​a im gesam­ten Bun­des­ge­biet eine Preis­sprei­zung von mehr als 9 ct/​kWh net­to ermit­teln. Die gemein­de­ab­hän­gi­ge Kon­zes­si­ons­ab­ga­be, die eben­falls ein­ge­preist wer­den muss, ist dabei noch nicht berücksichtigt.

Die opti­ma­le Tarif­kal­ku­la­ti­on berück­sich­tigt die­se loka­len Bege­ben­hei­ten – die bei Vor­han­den­sein meh­re­rer Netz­be­trei­ber an einem Post­ort zusätz­lich vari­ie­ren kön­nen – und mini­miert die Gefah­ren, poten­zi­el­len Kun­den einer­seits einen über­höh­ten, nicht wett­be­werbs­fä­hi­gen Preis anzu­bie­ten; oder ande­rer­seits Mar­gen­ver­lus­te bis hin zur Sub­ven­tio­nie­rung eines Kun­den zu ris­kie­ren. NetKalk.Tarife.Strom bie­tet Ver­trie­ben an die­ser Stel­le wert­vol­le Unter­stüt­zung bei der Gestal­tung eines post­ort- und netz­schar­fen Tarifs, der ent­we­der eine Min­dest­mar­ge erreicht oder eine Min­dest­po­si­ti­on im Wettbewerbsvergleich.

Die ange­streb­te Posi­ti­on oder Mar­ge kann zusätz­lich noch über Gebiets­klas­sen regio­nal fein­gra­nu­liert wer­den. Dabei ist frei defi­nier­bar, wie stark wel­che demo­gra­fi­schen Merk­ma­le wie Ein­woh­ner­zahl, Kauf­kraft oder Wett­be­werb ein­flie­ßen sol­len. Auf die­se Wei­se kann für jede regio­na­le Aus­gangs­si­tua­ti­on der opti­ma­le Tarif ange­bo­ten werden.

Wenn Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen wün­schen oder an einer Demons­tra­ti­on inter­es­siert sind, kon­tak­tie­ren Sie Herrn Alex­an­der Lin­zen unter 02433 52601 – 301 (E‑Mail: linzen@​enet.​eu).

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